pm 10/14: Vorschlagsfrist endet am 31. Januar

Auch 2015 wollen die Humanistische Union (HU) und die Universitätsstadt Marburg wieder den herausragenden Einsatz für die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben würdigen. Deshalb schreibt die HU jetzt wieder das „Marburger Leuchtfeuer für Soziale Bürgerrechte“ aus. Die Vorschlagsfrist zum Leuchtfeuer 2015 endet am Samstag (31. Januar).

Eine siebenköpfige Jury aus Vertretern des Arbeitskreises „Erwerbslosigkeit und Soziale Bürgerrechte“ (ESBR) der HU Marburg wird über die Vergabe des Preises entscheiden. Dabei wird sie alle Vorschläge berücksichtigen, die bis zum 31. Januar 2015 per Post, per e-Mail an jury 2015  at marburger-leuchtfeuer.de oder über das Online-Vorschlagsformular unter www.ausschreibung.marburger-leuchtfeuer.de eingegangen sind.

Preiswürdig sind Persönlichkeiten, die sich in vorbildlicher Weise für die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben ohne Ansehen ihrer sozialen, gesundheitlichen oder wirtschaftlichen Stellung eingesetzt haben. Die Vorgeschlagenen sollten aus Hessen kommen und möglichst auch einen Bezug zu Marburg haben. 2015 wird die Jury bevorzugt weibliche Bewerberinnen berücksichtigen.

Die Preisverleihung soll im Frühjahr 2015 erfolgen. Wie in den zehn vorangegangenen Jahren auch, wird Oberbürgermeister Egon Vaupel die Auszeichnung im Historischen Saal des Marburger Rathauses gemeinsam mit Vertretern der Jury und der HU Marburg überreichen.

Das Marburger Leuchtfeuer für Soziale Bürgerrechte wird seit 2005 in jährlichem Rhythmus verliehen. Bisherige Preisträger waren die Frankfurter Hörfunkjournalistin Ulrike Holler, der katholische Sozialethiker Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach SJ, die 2010 verstorbene Marburger Gewerkschaftsvorsitzende Käte Dinnebier, der 2013 verstorbene Kasseler Devianzforscher Prof. Dr. Dr. Dr. Rolf Schwendter, die blinde Tibetologin Sabriye Tenberken, der 2011 verstorbene Gießener Arzt und Psychiater Prof. Dr. Dr. Horst-Eberhard Richter, Katja Urbatsch aus Gießen als Gründerin des Bildungs-Netzwerks „arbeiterkind.de“, der langjährige Lebenshilfe-Bundesgeschäftsführer Dr. Bernhard Conrads und Hilde Rektorschek als Mitbegründerin der Kulturloge Marburg. Als zehnter Preisträger wurde 2014 der Sozialpädagoge Dr. Ulrich Schneider vom „Paritätischen“ mit dem „Marburger Leuchtfeuer“ ausgezeichnet.

Diese illustre Reihe engagierter Persönlichkeiten möchten die Universitätsstadt Marburg und die HU 2015 angemessen fortführen. Wichtig ist dabei vor allem das herausragende Engagement der Geehrten für uneingeschränkten Respekt auch gegenüber sozial benachteiligten Menschen und ihr entschiedenes Eintreten gegen soziale Deklassierung. Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, der Jury bis Ende Januar 2015 geeignete Vorschläge für eine würdige Preisträgerin zu unterbreiten.

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